Die Friedenseiche

Friedenseiche

zwischen Hirz-Maulsbach und Asbach-Krumscheid
im Westerwald


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Die Geschichte

In dem kleinen Dorf Krumscheid bei Asbach im Westerwald endete der zweite Weltkrieg mit dem Einmarsch der amerikanischen Truppen am 25. März 1945. Von 1943 bis zu diesem Tag arbeitete im landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Balensiefen aus Krumscheid der französische Kriegsgefangene Aimé Portal aus Südfrankreich.

An einem Hang in der Gemarkung "Am Steimelchen" hatten die Balensiefens eine Wiese. An deren unterem Ende wucherten zwei Faulbaumbüsche, die Aimé im Winter 1943/44 abgeholzt hat. Unter einem dieser Büsche wuchs eine kleine Eiche, die zu diesem Zeitpunkt etwa zwei Zentimeter dick und rund einen Meter hoch war.

Aimé bat Familie Balensiefen, diese junge Eiche als Zeichen des Friedens und der Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland stehen lassen zu dürfen, denn er war schon damals davon überzeugt, dass eine Zeit kommen würde, in der die beiden Völker in Freundschaft miteinander verbunden sein würden.

Es wurde ein Pfahl neben dem jungen Baum eingeschlagen, woran dieser festgebunden wurde. In den ersten Jahren mussten die Faulbaumbüsche noch einige Male abgeholzt werden, da sie immer wieder nachgewachsen waren. Aber mit zunehmender Größe der Eiche wurden die Büsche von ihr verdrängt und so hat sie sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem stattlichen Baum mit großer Krone entwickelt.

Allen Leuten, die diese Geschichte kennen, ist der Baum auch heute noch unter dem Namen "Friedenseiche" bekannt.


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